Historie

Der Notfallbezirk 7 der Stadt Köln ist der Großraum Porz/Poll.
Ursprünglich bestand dieser Notfallbezirk aus einem nördlichen
und einem südlichen Teil. Die Grenze zwischen diesen beiden
Teilen verläuft von West nach Ost vom Rhein über die Bahnhof-
strasse, Kaiserstrasse und Flughafenzubringer bis zum Flughafen.

Bis 1979 mussten alle niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte an
jedem Tag ihre Notfalldienste von ihren eigenen Praxen aus
durchführen. Am 02.02.1979 beschlossen die Kassenärzte im
Notfallbezirk 7, zu ihrer eigenen Entlastung und zur Erleichterung
der Patienten, eine zentrale Notdienst-Praxis in der Kaiserstrasse 88
(ehem. Praxis Dr. Powalla) zu gründen.

Zu den Gründungsmitgliedern zählten unter anderem:
Franz Höfinghoff, Obmann Dr. Bowe und Dr. Steffen.


Diese Notdienst-Praxis war zu diesem Zeitpunkt die erste ihrer Art
in der Bundesrepublik Deutschland. Weil 1986 das gleichzeitig in
der Notdienst-Praxis untergebrachte Gemeinschafts-Labor der
Porzer Ärzte geschlossen wurde, wurde ein Umzug der Notdienst-
Praxis in die Goethestrasse 7 (ehem. Polizeiwache) notwendig.

Die Organisation des Notfalldienstes wurde in enger Zusammenarbeit
mit der Johanniter-Unfall-Hilfe durchgeführt, die ebenfalls in der Goethe-
strasse 7 stationiert war. Zu den Organisatoren in der Folgezeit gehörten
die Obleute Dr. Eyckmanns, Dr. Schulz und Dr. Neubeiser sowie die
Vorsitzenden Franz Höfinghoff, Dr. Becher und Peter Dick.

Da oft Notfall-Patienten an das Krankenhaus Porz am Rhein weitergeleitet
werden mussten, entschlossen sich die Porz/Poller Ärztinnen und Ärzte im
Jahre 2000 die Notfall-Praxis direkt an das Krankenhaus Porz zu verlegen.

Ab dem Jahre 2000 wird der Verein Ärztlicher Notdienst Porz-Poll e.V. vom
Vorsitzenden Dr. Paul Dobner zusammen mit seinen Vorstandskollegen geführt.